SCHLAU-Gruppen
vor Ort

Fortbildung: trilemmatische Inklusion

Heute haben wir uns mit der trilemmatischen Inklusion von Mai-Anh Boger auseinandergesetzt. Dabei haben wir geschaut, wie wir auf den Ebenen des Empowerments, der Dekonstruktion und der Normalisierung in unserer SCHLAUen Arbeit wirken. Neben dem guten Wetter hatten wir einen bereichernden Austausch mit Teamkoordinator*innen und Referent*innen.

💡Ich finde es gut, anders zu sein!

💡Was heißt das schon: anders sein?

💡Ich bin nicht anders und möchte auch nicht von anderen als anders behandelt werden!

Diese widersprüchlichen Bezugnahmen auf anders-sein kennt vermutlich jede*r von uns. Abhängig von den uns umgebenden Menschen sympathisieren wir mal mit der einen, mal mit der anderen Aussage. Häufig ist es insbesondere für Teamkoordinationen herausfordernd, das SCHLAU-Team angesichts solcher widersprüchlicher Positionen und Ansprüche an die eigene Bildungspraxis zusammenzuhalten: die einen wollen die Verhältnisse dekonstruieren, die anderen wollen zeigen, dass sie „ganz normale Menschen“ sind und wieder andere wollen Jugendliche in ihrer individuellen Besonderheit empowern. Wollen wir am Ende vielleicht auch alles gleichzeitig? Mit dieser Fortbildung haben wir Teamkoordinationen die Möglichkeit gegeben, sich konstruktiv mit widersprüchlichen Bildungszielen in der SCHLAUen Arbeit auseinanderzusetzen und zu reflektieren: Was ist mein eigener Anspruch an die Bildungsarbeit? Was möchte ich erreichen? Wo gerate ich mit meinen Perspektiven vielleicht auch in eine Sackgasse?

Ziel des Workshops war es gemeinsam zu erarbeiten, wie wir die vielfältigen Perspektiven im Spannungsfeld unseres Netzwerks produktiv für die SCHLAUe Antidiskriminierungsarbeit nutzen und diese weiterentwickeln können.💪🏽✨

Danke an Yannick Zengler für die tolle Fortbilung!

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