Am 05.09.2026 findet von 11-17 Uhr digital die Fachfortbildung „Klassismuskritische queere Bildungsarbeit“ statt. Sie richtet den Blick auf eine häufig vergessene Diskriminierungsform: Klassismus. Gemeint ist die Diskriminierung entlang von Klassenherkunft und Klassenposition. Sie betrifft Menschen aus Armuts- und Arbeiter*innenklassen, zum Beispiel erwerbslose, armutsbetroffene oder wohnungslose Personen.
Aus einer klassismuskritischen Perspektive fragt der Workshop, wie soziale Klasse queere Bildungsarbeit strukturiert. Anhand von Beispielen aus der politischen Bildung wird herausgearbeitet, wie Klassismus auch in vermeintlich diskriminierungssensiblen Kontexten wirksam bleibt. Ziel ist es, Klassismus als eigenständiges Machtverhältnis analytisch zu schärfen und konkrete Ansatzpunkte für eine klassismuskritische Praxis zu entwickeln. Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigenen institutionellen und pädagogischen Kontexte und erarbeiten Perspektiven für eine klassismuskritische queere Bildungsarbeit.
digital (via zoom)
Samstag, 05.09.2026, 11:00 bis 17:00 Uhr
Kostenlos
Die Anmeldung öffnet ca. 2 Monate vor der Veranstaltung. Zu diesem Zeitpunkt erhaltet ihr auch nochmal eine offizielle Einladung von euren Teamkoordinationen.
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